Losing in Lichtenstein
Geschrieben von: Marc Stoll   
Sonntag, den 31. Januar 2010 um 18:14 Uhr

Es reicht eigentlich aus, dass Damen I am Samstag bei ihrem Besuch in Lichtenstein keinen Fuß auf die Erde bekamen (0:3); aber nein: Auch Herren I verfehlten am Sonntag das von ihnen erwartete Ergebnis. Dieses war Sieg.
Wenn ich so recht darüber nachdenke, blieben außer Torsten und Schmied alle Spieler von uns hinter ihren Möglichkeiten zurück. Ja, ich kenne den Spruch: Man kann nur soviel machen, wie der Gegner zulässt. Bisher aber wurden wir in diesem Zusammenhang als Gegner geführt (also die, die nicht viel zulassen). Lichtenstein - nach dem Sieg gegen Mauersberg nichts zu verlieren - spielte vor allem feldabwehrstark und variabel auf. Mit jeder gelungenen Aktion auf dem Spielfeld wurden die Lichtensteiner sicherer und der anwesende Fanblock lauter. Nachdem wir den ersten Satz quasi geschenkt bekamen und den zweiten u.a. dank Aufschlägen deutlich dominieren konnten schafften wir es in den Folgesätzen einfach nicht mehr, den Hebel umzulegen. Die Sache mit dem Hebel ist - nebenbei gesagt - eine Formulierung, die von Pressesprechern und ambitionierten Trainern recht gern in diesem Zusammenhang bemüht wird; und ich habe wirklich mal darüber nachgedacht. Es ist eine blumige Metapher - und sie ist sinnlos, weshalb ich mich hiermit von der Hebel-Theorie distanzieren möchte.
Ich will jetzt auch nicht mehr um die heiße Friteuse herumreden (es erweckt den Anschein): Die waren einfach gut heute. Die Säcke. Das 2:3 geht in Ordnung, es passt ohnehin gut zu unserer Auswärts-Bilanz. Aber dass mir das nicht zur Gewohnheit wird!!!

Übrigens: Damen II verloren ebenfalls mit 2:3 bei Adelsberg II. Hmpf.

Aus Vereinssicht also nicht soo das prickelnde Wochenende. Wenn es ein Computerspiel wäre, würde ich so ziemlich genau jetzt einen alten Spielstand laden...

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 01. Februar 2010 um 09:08 Uhr
 
 
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